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Sanierung des "Langen Hauses"


Mitarbeiter des Dachdeckerbetriebes Ulland aus Alstätte begannen gestern mit ersten vorbereitenden Maßnahmen der anstehenden Dachsanierung am Langen Haus.

Heek-Nienborg. Alte Bausubstanz erfordert regelmäßige Sanierungsmaßnahmen - diese Binsenweisheit stellt sich im Moment anschaulich auf dem Burggelände in Nienborg dar. Nicht nur das Haus Hugenroth, das zu einern Dorfgemeinschaftshaus wngebaut wird. sondern auch das in direkter Nachbarschaft gelegene Lange Haus präsentiert sich derzeit als Baustelle. Das alle Burgmannsbaus bekommt ein neues Dach. Nachdem es am Montag eingerüstet worden war rückten gestern die Dachdecker des Fachbetriebes Ulland aus Alstätte an. Sie werden in den kommenden drei VVochen die alten Pfannen aufnehmen, wo erforderlich Dachbalken verstärken, eine neue Verlattung aufnageln, eine Folie verlegen und abschließend das gesamte Dach neu eindecken. "Es wird sich wieder um Hohlpfannen in dunkler Farbe handeln, so schreibt es die Denkmalbehörde vor", erklärte Gerd Kühlkamp, Geschäftsführer der Landesmusikakademie gestern auf WN·Anfrage. Kühlkamp hofft, dass die Maßnahme im geplanten Zeitraum abgeschlossen wird. Die Landesmusikakademie sei auf die Nutzung der Räumlichkeiten angewiesen, sagte er. Daher wird das Gebäude auch während der Snaierung in Anspruch genommen - allerdings nur an den Wochenenden von Freitagnachmittag bis Sonntagabend, wenn die Handwerker pausieren. Insgesamt sind für die Maßnahmen 50.000 Euro an Kosten veranschlagt. Ein Großteil wird durch Zuschüsse des Kreises, der Gemeinde, der Bezirksregierung sowie der NRW-Stiftung finanziert.

Als vorbereitende Maßnahme haben die Mitarbeiter des Alstätter Dachdeckerbetriebes, die sich mit der Dachsanierung älterer Gebäude auskennen und unter anderem auch schon das Amtsgericht in Ahaus neu eindeckten, den Dachboden des Langen Hauses leer geräumt. Index: Historische Wertgegensände oder gar ein Schatz, wie man vielleicht annehmen könnte haben sie dabei nicht gefunden...

Quelle: Westfälische Nachrichten